| 1137 |
Erste Urkundliche Erwähnung durch das Kloster Hersfeld (Wideratus von Diffeshart). |
| 1100-1400 |
Die Frankensteiner sind Lehnsherren der Krayenburg und der dazugehörigen Umgebung.
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| 1350 |
Jetzige Gemeindeverwaltung ist Hersfelder Lehnshof und Freigut.
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| 1585 – 1675 |
Besitz der Familie Spielhauses (Freisass) in 3 Generationen |
| 1615 |
Umbau zum Schloss (Steinhaus) |
| 1525 |
Bauern aus dem Werratal schließen sich dem Bauernkrieg an
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| 1525-1567 |
Herrschaft der Beichlinger auf der Krayenburg, 1538 wurde Graf Adam von Beichlingen in der Tiefenorter Kirche begraben (Grabplatte im Altarraum), 1567 verstarb der letzte Sohn, danach ging die Krayenburg wieder in sächsischen Beitz und wurde bis Ende des 17. Jahrhunderts nur von Verwaltern bewohnt.
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| 1521 |
Erbauung der jetzigen Peterskirche.
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| 1633/35 |
Die Pest wütet. Wegen der hohen Sterblichkeit muss ein neuer Friedhof angelegt werden, da der alte an der Kirche nicht ausreicht.
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| 1618-1648 |
Der 30jährige Krieg brachte Not und Verarmung, Belagerung und Plünderung der Krayenburg.
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| 1615 |
1. Erwähnung eines Lehrers, ab 1641 „Schulzwang“ für Knaben und Mädchen.
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| 1656/58 |
Es wurde in Kornhaus gebaut (Standort Fröbelhof – vor 1656 Schäferei) aus Steinen und Gebälk.
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| 1703 |
Justizamt in Tiefenort – erster Amtmann war Herr Tressel, der bereits vorher in das Kammergut (Fröbelhof) übergesiedelt war. Das Amt auf dem Krayenberg wurde aufgelöst.
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| 1776 |
Kirchenanbau – Sakristeianbau und Bau des jetzigen Turmes.
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| 1789 |
Erste Apotheke im Ort.
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| 1837 |
Tiefenort erhält das Recht, jährlich 2 Kranmärkte abzuhalten. |
| 1842 |
Bau der roten Schule neben der Kirche.
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| Um 1850 |
wandern über 400 Personen nach Amerika aus.
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| 1876 |
Erste Bohrungen nach Salz bei Kaiseroda durch den Bankier L. Hadra.
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| 1878 |
Anschluss des Bahnbaus Salzungen – Vacha an die Hauptstrecke Eisenach – Salzungen –Meiningen (1858).
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| 1879 |
Das Justizamt Tiefenort wird Vacha angegliedert, in den Gebäuden ein Heim für Waisen und schwererziehbare Kinder eingerichtet (Rettungshaus). |
| 1888 |
Bau der „Eisernen Brücke“ |
| 1890 |
Karl Simon wird erster besoldeter Bürgermeister
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| Um 1900 |
Entwicklung des Handwerkes – Steinbrüche, Ziegelbetriebe – Verkauf und Auflösung der großen Kammergüter Tiefenort, Hämbach und Unterrohn. |
| 1911/12 |
Bau der Wasserleitung und Kanalisation (Wasserbassin am Krayenberg), bis dahin wurde Wasser aus 75 Brunnen gewonnen. |
| 1912 |
Bau der neuen Schule. |
| 1913/14 |
Der massive Hochwassersteg wird gebaut, statt des alten Hochsteges. Werrator, Markt und Heiligkreuz werden gepflastert. |
| 1915 |
Die Gemeinde erhält Strom – wird an das Elektrizitätsnetz des Kaliwerkes „Kaiseroda“ angeschlossen.
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| 1914-18 |
1. Weltkrieg – 88 Gefallene, 11 Vermisste, im Mai 1922 erfolgte die Einweihung des Kriegerdenkmales mit allen Namen im neu gestalteten Ehrenhain (ehemals Schlosspark).
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| 1917 |
Am 20. Oktober erfolgte die Notlandung des Zeppelin L 55 auf der Wacht (200 m Länge, 25 m ∅), was eine Sensation für den Ort war.
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| 1925 |
Bau des Schützenhauses im Kaffeetälchen.
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| 1926 |
Sportanlage im Kaffeetälchen wird gebaut (als Notstandsarbeit – Weltwirtschaftskrise). |
| 1925-27 |
Auf der Krayenburg: Erbauung der Gaststätte mit Turm, Saal, Vereinszimmer und Unterkünften durch die Krayenburggemeinde mit Schulheiß und Baumeister Carl Schanz an der Spitze – 1942 Überdachung des Söllers.
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| 1938 |
Bau der Friedhofskappelle.
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| 1936-39 |
Mehrere Straßen werden durch Privatisierung mit Einfamilienhäusern bebaut.
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| 1939-45 |
2. Weltkrieg – 160 Tiefenorter Soldaten starben auf dem Schlachtfeld, 80 wurden vermisst. Es herrscht Nachkriegsarmut – ca. 100 Umsiedler im Ort, Einwohner: knapp 5000.
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| 1946 |
Bau der jetzigen massiven Werrabrück (Eiserne Brücke wurde durch Nazis 1943 gesprengt.)
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| 1950 |
Am 8. März Heimkehr der Kirchenglocken – während des Krieges mussten sie für Rüstungszwecke abgeliefert werden und wurden in Hamburg wieder aufgefunden.
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| 1960/61 |
Umstrukturierung der Landwirtschaft zu LPGen (Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften); Kailiindustrie in Merkers, Dorndorf, Unterbreizbach, Springen ist Hauptarbeitgeber für die ganze Region.
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| 1954/55 |
Bau eines Betriebskindergartens Kantstraße.
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| 1965-68 |
Schwimmbadbau, vorwiegend in NAW-Arbeit (Nationales Aufbauwerk).
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| 1975 |
Kegelbahn wird an bereits umgebautes Schützenhaus im Kaffeetälchen angebaut.
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| 1986 |
Bau des neuen Marktbrunnens.
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| 1989 |
09. November – Öffnung der Grenzen Ost- Westdeutschlands.
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| 1990 |
03. Oktober 1990 – Tag der deutschen Einheit.
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| Ab 1990 |
Umstrukturierung von Betrieben von Verwaltungen, Arbeitslosigkeit großer Teile der Bevölkerung durch Schließung von vielen Betrieben der Region.
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| Dez 1991 |
Eröffnung des 1. Einkaufszentrum „Edeka“ am Fröbelhof.
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| 1991/92 |
Telefonverkabelung des gesamten Ortes.
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| 1992 |
Schwimmbadumbau und Modernisierung.
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| Ab 1993 |
Bestehen der patenschaftlichen Beziehungen mit der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 391.
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| 1994 |
Die Ortsteile der Dönges und Oberrohn kommen zum Gemeindegebiet.
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| Ab 1997 |
Die Verwaltungsaufgaben der Gemeinde Frauensee werden durch die Gemeinde Tiefenort erfüllt.
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| Juli 2003 |
Einweihung der neuen Schulsport- und Mehrzweckhalle auf der Heerstatt (nach 1 ½ jähriger Bauzeit).
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| 2009 |
Einbau von 2 neuen Bronze-Glocken in den Glockenstuhl der Peterskirche (die nach dem 2. Weltkrieg eingebauten Eisenglocken wurden entfernt).
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