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Ortsteil Hämbach

Hämbach ist ein Ortsteil der Gemeinde Tiefenort und befindet sich an der B62 zwischen Vacha und Bad Salzungen
Man erreicht Hämbach als Fernziel vom Norden und Osten über die Autobahn A4, Abfahrt Eisenach-West und dann über die B84 nach Hämbach.
Aus Süden und Westen über die Autobahn A7, Abfahrt Fulda-Nord und über die B27 nach Hünfeld, weiter über die B84 nach Vacha. Von dort auf der B62 nach Hämbach.

Eine wechselvolle Geschichte weist dieser Freihof Hämbach (Heymbach) aus.

1314 bis 1367 ist in Amtsunterlagen von einem gewissen Heym in Heymbach die Rede. Dieser bewirtschaftete Ländereien vom Kloster Frauensee und hatte Zins zu zahlen.

1448 wird der Ort als Wüstung bezeichnet. Wüstungen waren Orte, die nach Epidemien oder auch nach kriegerischen Auseinandersetzungen aufgegeben wurden.
Fast 200 Jahre später, in der Beschreibung des “füstl. sächs. Amts Krayenberg” von 1671 wird über den “Hof Haimbach” berichtet. Besitzer waren damals Gregori Fuldens Witwe in Bad Salzungen und den in Ilmenau ansässigen Erben des dort 1629 verstorbenen Pfarrers Georg Silchmüller.
Hämbach bestand aus Höfen, dem Oberhof und dem Unterhof. Die Besitzer waren “schriftsässig und zineten nach Eisenach in die Rentkammer”, heißt es in der “Geschichte des Amtes Krayenberg” von Max Sauerbrey aus dem Jahr 1935.
Wenig weiß man über die frühen kirchlichen Verhältnisse in Hämbach. Die seit 1612 bekannte Flurbezeichnung “hinter der Hämbacher Kirche” lässt darauf schließen, dass es schon in den frühen Zeiten ein Gotteshaus gegeben hat.
1889 vereinzelte man das bestehende Gut. Der Gutshof wird für 118.000 Reichsmark an das Bankunternehmen „Gumpel und Samson“ aus Bernburg verkauft.  
1894 ist hier der erste Kalischacht - Kaiseroda- geteuft worden.

Zu Beginn der 20. Jahrhunderts siedelte die Kaliindustrie hier Beamte und Verwaltung an.

 

Quelle: www.Hämbach.de