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Die Geschichte von Tiefenort (Diffeshardt)


Tiefenort (Diffeshardt) fand seine erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1137 durch das Kloster Bad Hersfeld.
Die Entwicklung des Ortes und das Leben der Bewohner war eng mit der Krayenburg verbunden und weitestgehend von ihr abhängig. Besitzer der Burg waren die Herrn von Frankenstein. Schon zu Lebzeiten derselben ließen die Äbte von Hersfeld ihren großen Besitz in Tiefenort durch Lehnsherren verwalten.

Diese und die späteren Besitzer des Amt Krayenburg haben nicht nur der Burg sondern auch Tiefenort das Gepräge gegeben, weil sie gleichzeitig Gerichts- und Fronherren waren.
Die Herren der Krayenburg, die das Maß der Arbeit und die Belastung bestimmten, haben über das Wohl und Wehe der Einwohner entschieden. Nach dem Tode des letzten Besitzers der Burg, Graf von Beichlingen, kam Tiefenort 1558 zu Sachsen.
Die Verwaltung des Amtes Krayenberg ist 1701 nach Tiefenort gekommen. Zu diesem Zwecke erbaute man das Amtshaus. Unter deren Herrschaft lebte Tiefenort, bis es im Jahre 1919 vom Land Thüringen übernommen wurde.

Ortsansicht
ehemaliges Schloß
Dorfplatz

Die umliegenden Ortschaften, Unterrohn, Oberrohn, Hämbach, Dönges und Weißendiez haben geschichtlich ähnliches vorzuweisen. Aus dichten Wäldern und Sumpfgebieten begann im harten Kampf gegen die Natur die Rodung und später die Ansiedlung.
Mit der zunehmenden Christianisierung ab dem 11. Jahrhundert ging die Besiedlung der hessischen Klostergebiete vor sich. Natürlich waren die Gefahren für diese Besiedlungen derzeit nicht erkennbar.
Naturgewalten und kriegerische Handlungen haben mehrmals Zerstörung und Vernichtung herbeigeführt.
Die Gebiete haben über die Jahrhunderte durch Schenkungen und Lehnverträge verschiedenen Herren gedient.

  Zur Geschichte des Ortes gehört auch die Peterskirche.

Um 1340 wird sie erstmals erwähnt.

1777 erhält der Kirchturm seine heute noch zu bewundernde Schweifkuppe.
Ansichtskarte um 1920
   

Geschichte und Geschichten:
Das 20. Jahrhundert in Tiefenort
von Herrn Hagen Karn, erschienen in der STZ 1999 (Südthüringer Zeitung)

Teil
Titel    
1

Der Beginn des Jahrhunderts bis 1910
Konzession erhielt nur, wer selbstgebrautes Bier ausschenkte

Dateigröße: 636KB
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2 1911 - 1920/ 1913 entdecken Archäologen ein Messer aus der Hallstattkultur
1917 muß ein Luftschiff auf dem Rückflug in der Nähe der "Wacht" notlanden
Dateigröße: 548KB
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3 1921 - 1930/ Rauhe Zeiten
Mit der Weltwirtschaftskrise endeten viele Ambitionen
Dateigröße: 365KB
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4 1931 - 1940/ Dunkle Jahre
Zur 800-Jahrfeier wehten die Hakenkreuzflaggen
Dateigröße: 434KB
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5 1941 - 1950/ Zweiter Weltkrieg
Übervolle Peterskirche zu den Kriegsgebetsstunden
Dateigröße: 453KB
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6

1951 - 1960/ Ein neuer Anfang
Die "Sing-HO" klingt immer noch in vielen Ohren

Dateigröße: 406KB
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7 1961 - 1970/ Miteinander für den Ort
Bürger erfüllen sich ihre größen Wünsche selbst
Dateigröße: 128KB
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8 1971 - 1980/ Jahrzent des Bauens
Gebaut, gefeiert, getanzt und die Kirmes gerettet
Dateigröße: 517KB
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9 1981 - 1989/ 850 Jahre Tiefenort
Ein Jahrhundertfest und ein neuer "Werrahaufen"
Dateigröße: 569KB
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10 Die Wende
Heute vor zehn Jahren Menschenkette nach Philippsthal
Dateigröße: 488KB
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11 1990 - 1999/ Betriebsamkeit nach der Wende
Ein Telefon für jeden Haushalt und der Untergang von Atlantis an der Werra
Dateigröße: 446KB
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